Wann ist ein Online Meeting ein gutes Online Meeting?

„Das war kein gutes Online Meeting, aus dem ich gerade komme.“ höre ich manchmal in meinem Freundeskreis. Kennst du das als Teilnehmer*in auch, dieses Gefühl, dass das gerade nichts gebracht hat? Das ist das größte Problem von Online Meetings.

Antworten auf die Frage, warum das so ist, und vor allem, was da helfen kann, liest du hier <img role=.

Was macht ein gutes Online Meeting aus? Na ja, vor allem gute Vorbereitung und Planung. Das ist dein Job als Moderator*in. Und da gibt es verschiedene Aspekte, die du am besten mit in dein Kalkül einbeziehen solltest. Damit deine Teilnehmenden ab jetzt sagen: „Das hat mir gerade richtig viel gebracht!“

Hier erfährst du die wichtigsten 3+1:

 

Wie dir eine klare Struktur das Online Meeting Leben erleichtert <img role=

Online Meetings brauchen einen klaren Anfang und ein klares Ende. Und: deine Teilnehmer sollen wissen, auf welche Reise sie sich mit dir begeben.

Ganz konkret heißt das:

<img role= Starte dein Online Meeting mit einem gemeinsamen Blick auf die Agenda. Entweder ist sie Teil deiner Präsentation, oder sie steht auf einem Flipchart im Bildhintergrund.

<img role= Hab einen Ablaufplan neben dir liegen. Der hilft dir, die Zeit im Blick zu haben und dich nicht zu verzetteln.

<img role= A propos nicht verzetteln: Da hilft dir ein Wecker oder eine Uhr in Blicknähe.

Struktur ist das A und O. Als Moderator*in ist es deine Aufgabe, einen klaren Plan zu haben. Nur so führst du das Online Meeting gut und bringst es zum Erfolg.

 

Nicht zu lang und nicht zu kurz: die Länge ist entscheidend <img role=

„Wie lang darf ein Online Meeting eigentlich sein?“, werde ich manchmal gefragt.

Gute Frage! Ich sag es mal so: Es sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein.

Wir Menschen können in einem Online Meeting nur eine begrenzte Zeit aufmerksam sein. Wird es zu lang, werden deine Teilnehmenden unruhig, müde, driften gedanklich ab und möchten nur noch weg vom Bildschirm.

 

Ich empfehle dir deshalb die „60-90-Punkt“ – Regel.

<img role= 60 Minuten: ist eine gute Zeitspanne für kurze Regel Online Meetings. Es gibt ein gemeinsames Ankommen und einen gemeinsamen Abschluss. Dann bleiben dir noch 40 Minuten für Sachthemen. Klar, dass ihr da nicht in Breakout Rooms geht. Das wird zu wuselig.

<img role= 90 Minuten: ermöglichen interaktive Online Meetings. Auch hier gemeinsames Ankommen, gemeinsamer Abschluss. Im Mittelteil arbeitet ihr ein- bis zweimal in Kleingruppen, ohne dass es stressig wird.

<img role= Punkt: Punkt heißt Punkt. Bei 90 Minuten solltest du definitiv Schluss machen. Drüber geht nichts mehr, unser Energielevel ist am Limit.

Wie lang dein Online Meeting werden soll, entscheidest du also schon bei der Vorbereitung: je nach Inhalt und Zielsetzung 60 oder 90 Minuten. Und danach machst du einen Punkt.

 

Schenke deinen Teilnehmenden einen AHA Moment <img role=

Was ich damit meine? Wie im „echten“ Leben sollen Menschen zuerst in Ruhe ankommen, bevor wir sie mit einem Sachthema konfrontieren. Und genauso beenden wir Gespräche normalerweise auch nicht sachlich, sondern mit ein paar persönlichen Schlussworten.

Das ist auch in Online Meetings so. Die Menschen brauchen Zeit. Und der Inhalt braucht Zeit. Damit beide gleichermaßen zu ihrem Recht kommen, hängt viel vom richtigen Timing ab.

Meine Faustformel:

<img role= A wie Ankommen: Die Einleitung ist persönlich.

<img role= H wie Hauptteil: Hier wird es inhaltlich.

<img role= A wie Abschluss: Der Abschied ist wieder persönlich.

Es gibt die Menschen, und es gibt die Sache. AHA-Momente in Online Meetings schaffst du dann, wenn du bewusst die Menschen an den Anfang und das Ende stellen. Und die Sache gehört in die Mitte. Das ist auch schon alles.

 

Planlos war gestern <img role=

Jetzt weißt du, welche Aspekte du schon bei der  Vorbereitung von Online Meetings berücksichtigen solltest. Hab einen klaren Plan und sei gut vorbereitet. Das ist vielleicht DER alles entscheidende Tipp von mir. Und dann läuft der Rest. Du wirst schon sehen!

Was das jetzt konkret für dich bedeutet? Ganz klar:

<img role= Hab deinen persönlichen Fahrplan und eine Agenda für alle parat. Wenn du gut vorbereitet bist, stolperst du nicht unvorbereitet in deine nächste Online Moderation. Und das unterstreicht deine Professionalität.

<img role= Sei verlässlich. Plane vorab die zeitliche Spanne und informiere deine Teilnehmenden in der Einladung bereits über den Endzeitpunkt, denn auch sie wollen ihren Tag planen. „60-90-Punkt“ – Regel unterstützt dich dabei.

<img role= Achte auf die Menschen, nicht nur auf das Thema. Jetzt weißt du ja, wie du den AHA-Moment kreierst…

 

Humor ist, wenn man trotzdem lacht <img role=

Einen letzten ultimativen Tipp <img role= habe ich noch für dich. Und dann ist auch wirklich Schluss:

<img role= Bei allem Plan: bewahre dir deine Spontaneität. Denn die ist auch manchmal gefragt. Wenn die Technik streikt, zum Beispiel. Oder wenn die Teilnehmenden nicht so wollen, wie du willst. Was dann hilft? Trag es mit Fassung… und einer ordentlichen Portion Humor!

Atmen – lächeln – und wenn gar nichts anderes geht: Den Termin abbrechen und verschieben. Auch das kann mal nötig sein und ist kein Beinbruch! 

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