In einer Welt, die sich ständig verändert und uns oft vor Herausforderungen stellt, vergessen wir manchmal etwas ganz Wesentliches:


Die wichtigste Beziehung, die wir haben, ist die zu uns selbst.


Wir hetzen von einem Termin zum nächsten, jonglieren mit den Anforderungen des Alltags und setzen uns oft selbst unter Druck. Ohne uns im Entferntesten die Zeit zu nehmen, innezuhalten und uns selbst mit Mitgefühl zu begegnen.


Doch warum ist Selbstmitgefühl so wichtig?


Weil wir uns erst selbst helfen sollten, bevor wir anderen helfen. Und genau hier kommt Impathie ins Spiel. Ja, du liest ganz richtig. Impathie. Mit I.


Impathie. Substantiv, feminin.
Die Fähigkeit, an den eigenen Gefühlen teilzuhaben und sie zu verstehen.


👉🏻 Dieser Blogartikel widmet sich der Bedeutung von Impathie als Ausgangspunkt für Selbstmitgefühl und emotionalen Ausgleich. 


✔️ Hier erfährst du, wie Selbstmitgefühl dazu beiträgt, dein eigenes Wohlbefinden zu steigern und empathisch auf die Bedürfnisse anderer einzugehen.

✔️ Und einige praktische Tipps und Strategien bekommst du gleich mitgeliefert.

✔️ Um deine innere Stimme des Mitgefühls zu stärken und deinen positiven Einfluss auf dich selbst und deine zwischenmenschlichen Beziehungen auszubauen.



Hast du Lust, in dieses spannende und relevante Thema einzusteigen 🧑🏻‍🚀? Dann mal los 🚀



Fangen wir gleich mit dieser spannenden Frage an:

Was genau ist Impathie, und wie unterscheidet sie sich von Empathie?



Wenn aus einem E ein I wird… Der Unterschied liegt im Innen


Empathie...

... ist dir garantiert ein Begriff. Sie ist quasi in aller Munde. Empathie bezieht sich darauf, die Gefühle und Emotionen anderer Menschen zu verstehen und nachzuempfinden. Es ist die Fähigkeit, sich in die Lage einer anderen Person zu versetzen und deren Perspektive zu verstehen.


Impathie...

... hingegen konzentriert sich auf die Fähigkeit, mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen mitfühlend umzugehen. Wenn du also deine eigenen Gefühle nicht nur wahrnimmst, sondern auch verstehst, dann bist du im Mitgefühl mit dir. Im Selbstmitgefühl.

Insofern ist Impathie die Kunst, sich selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu behandeln.


Das Konzept der Impathie ist noch ein sehr junges Forschungsfeld. Dr. Stefanie Neubrand hat 2011 begonnen, dazu zu forschen. Und sie hat ihre Doktorarbeit darüber geschrieben.



Warum du Impathie brauchst ⚖️ gerade in Zeiten wie diesen

Was du vielleicht noch nicht wusstest: Selbstmitgefühl stärkt Resilienz.


Deine Impathie bildet die Grundlage für dein gesundes emotionales Gleichgewicht. Indem du dir selbst mit Freundlichkeit und Verständnis begegnest, stärkst du deine Resilienz und kannst besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen.


Der Gedanke liegt nahe, dass sich Impathie zu einem weiteren Resilienz-Schlüssel erwächst. Um ehrlich zu sein ist sie das in meinen Augen jetzt schon! Sie reiht sich nahtlos in die andere 8 Schlüssel ein und steht für mich gleich neben Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit.


“Doch warum ist Impathie jetzt so wichtig?” fragst du dich 🤔


Ganz einfach: Weil sie dich in gleich drei Dingen unterstützt. In drei Dingen, die dein tragfähiges Fundament bilden, um gut durch turbulente und vielschichtige Zeiten zu kommen:

  1. Selbstfürsorge: Impathie ermöglicht es dir, dich selbst wie einen Freund oder eine Freundin zu behandeln. Indem du dir erlaubst, Fehler zu machen und dir selbst vergibst, förderst du dein eigenes Wohlbefinden und deine Selbstachtung.
  2. Stressbewältigung: Der Alltag kann stressig sein, und es ist leicht, sich von den Anforderungen überwältigen zu lassen. Impathie hilft dir dabei, besser mit Stress und Belastung umzugehen. Indem sie dich ermutigt, auf dich selbst zu achten und dir die Unterstützung zu geben, die du brauchst.
  3. Beziehungsfähigkeit: Indem du dich selbst mit Mitgefühl behandelst, kannst du auch empathischer auf die Bedürfnisse anderer eingehen. Impathie stärkt deine zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie macht dich sensibler und aufmerksamer für die Gefühle und Bedürfnisse anderer.



4 Dinge sind die Voraussetzung 🧱

Aus Neubrands Sicht kann man Impathie als eine Fähigkeit verstehen, die sich aus vier Teilfähigkeiten zusammensetzt. Neubrand spricht von den vier Dimensionen der Impathie.

  1. Wahrnehmung: die Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung auf sich und sein Inneres zu richten und sein aktuelles inneres Erleben wahrzunehmen.
  2. Metaposition: die Fähigkeit, eine innere Beobachter-Position einzunehmen und die eigenen Gefühle aus sicherem Abstand zu betrachten.
  3. Verständnis: für sich selbst und die eigenen Gefühle zu entwickeln, sich selbst besser zu kennen.
  4. Annehmende Haltung: die Fähigkeit, den eigenen Erfahrungen mit Offenheit und Neugier zu begegnen und sie nicht zu bewerten.



Wächst das eine, wächst auch das andere 🌱

Stefanie Neubrand sagt:

“Wer höher in Impathie ist, ist höher in Empathie.”


Ihre These ist:

Impathie ist Voraussetzung für Empathie.


Soll heißen: Menschen, die impathisch sind, können im Normalfall auch empathischer sein.


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6 Tipps, wie du mehr Impathie in dein Leben bringst 💡

  1. Praktiziere Achtsamkeit: Nimm dir regelmäßig Zeit, um innezuhalten und in dich hineinzuhorchen. Achtsamkeitsübungen wie Meditation oder bewusstes Atmen können dir helfen, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu beurteilen.

  2. Übe dich in Selbstmitgefühl: Nutze gezielt Übungen zur Förderung von Selbstmitgefühl, wie zum Beispiel das Schreiben eines Mitgefühlsbriefs an dich selbst oder das Visualisieren eines liebevollen Wesens, das dich umarmt und tröstet.

  3. Setze Grenzen: Lerne, "Nein" zu sagen und deine eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren. Grenzen setzen ist ein Akt der Selbstfürsorge und ermöglicht es dir, deine eigenen Grenzen zu respektieren und zu wahren.

  4. Betreibe Selbstreflexion: Nimm dir regelmäßig Zeit, um über deine Gefühle und Erfahrungen nachzudenken. Selbstreflexion hilft dir, dich selbst besser kennenzulernen und deine Emotionen bewusst zu erleben.

  5. Sieh dich selbst: Anerkenne deine eigenen Erfolge und Fortschritte, auch wenn sie klein erscheinen mögen. Dich selbst wertzuschätzen, stärkt dein Selbstvertrauen.

  6. Suche Gemeinschaft: Tausche dich mit anderen aus und teile deine Erfahrungen und Gefühle. Eine unterstützende Gemeinschaft kann dir dabei helfen, dich weniger allein zu fühlen und deine Gefühle von Isolation zu mindern.


Ich denke, dir ist jetzt klar 💭:


Indem du dich selbst mit Impathie und Mitgefühl behandelst, steigerst du nicht nur dein eigenes Wohlbefinden. Nein, du nimmst auch positiv Einfluss auf deine zwischenmenschlichen Beziehungen. Gönn dir selbst die Freundlichkeit und das Verständnis, die du anderen schenkst, und lass dich von der Kraft der Impathie zu einem erfüllteren und zufriedeneren Leben führen.



Auf die Plätze, fertig, los 📣

Du möchtest sofort damit beginnen, tiefer in das Thema Impathie einzutauchen? Das ist super.

Ein einfacher Schritt, den du sofort umsetzen kannst 🤿:


Nimm dir jeden Tag einen Moment Zeit, um mitfühlend mit dir selbst zu sein.

Fünf bis 10 Minuten jeden Tag sind schon ein guter Anfang!

Erkenne deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse an – ganz ohne Selbstkritik oder Urteile.


Fragen, die dich unterstützen können, sind:

❓ Wie geht es mir heute?

❓ Was bewegt mich gerade?

❓ Womit habe ich gerade Mühe?

❓ Was stimmt mich freudig?

❓ Was brauche ich heute?

❓ Wie möchte ich mir heute etwas Gutes tun?


Impathie ist Selbstmitgefühl.
Und das ist dein (Resilienz-) Schlüssel.
Für einen einfühlsameren Umgang mit dir und anderen.


Probier's aus!

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