Ich bin sicher, da stimmst du mir zu: Herausfordernde Zeiten schaffen wir am besten gemeinsam.

Wir müssen nicht alles alleine wuppen. Wenn wir gut vernetzt sind, gibt es Menschen, die uns in schwierigen Situationen unterstützen können.

 

Und das ist sie auch schon DIE Kernbotschaft: Netzwerken macht dein Leben leichter!

 

In diesem Blogartikel erfährst du, weshalb gute soziale Kontakte lebenswichtig für uns sind, warum Netzwerk immer Geben und Nehmen im Austausch sein sollte und wie es uns stark macht und weiterbringt.

 

Für all das gibt es gute Gründe. Die wichtigsten erfährst du jetzt.

 

Und solltest du das Netzwerken bislang etwas vernachlässigt haben: nach dem Lesen fängst du sicher an, Kontakte zu knüpfen oder wiederzubeleben! Auf geht's.

 

Grund 1️⃣: Wir sind soziale Wesen

Wird dir eigentlich auch gerade in schwierigen Momenten bewusst, wie wichtig es ist, dass du ein soziales Netzwerk hast, auf das du dich verlassen kannst?

Dazu zählen für die meisten Familie, Freunde, das Netzwerk am Arbeitsplatz, in Berufsorganisationen, bei Freizeitaktivitäten, in Vereinen…

Menschen brauchen immer Menschen. Das ist neurowissenschaftlich nachgewiesen. Wir alle profitieren vom Wir-Gefühl, das mit anderen zusammen entsteht. Darauf gründet sich nämlich unser Vertrauen, unsere Motivation und Verbundenheit. Und die braucht es, damit wir Dinge in Bewegung bringen und durchhalten.

 

Grund 2️⃣: Netzwerken braucht positive Glaubensssätze

Hast du dich schon mal mit deinen Glaubenssätzen beschäftigt? Nein? Solltest du aber (und ich schreibe dazu sicher bald mal einen Blogartikel, denn das ist ein ganz wichtiges Thema der Persönlichkeitsentwicklung!).

Manchen Menschen fällt es echt schwer, Hilfe von außen anzunehmen. Lieber quälen sie sich allein durch Situationen. In Bezug auf Beziehungen und Netzwerken haben sie den festen Glaubenssatz: “Ich muss es allein schaffen.” Das kommt oft schon aus der Kindheit und hat sich ganz fest in ihren Kopf gebohrt.

Ist das bei dir eventuell so? Klar, dass du dich dann beim Netzwerken eher zurückhälst.

Ich rate dir, deine Glaubenssätze rund ums Netzwerken zu prüfen. Und, wenn es sein muss, zu ändern. Also in positive Glaubenssätze umzuformulieren.

Für den negativen Glaubenssatz oben hab ich gleich mal eine positive Alternative für dich: „Ich darf um Hilfe bitten und sie annehmen.“ Na, wie fühlt sich das an? Besser?

 

Grund 3️⃣: Netzwerk ist Geben und Nehmen

Damit dein Netzwerk in schweren Zeiten für dich da ist, solltest du es in guten Zeiten pflegen. Denn der Resilienzschlüssel Netzwerkorientierung baut auf das Prinzip der Wechselseitigkeit (Reziprozität). Das heißt mit anderen Worten: Geben und Nehmen sollten im Austausch arbeiten: Mal ich für dich – mal du für mich.

Gelebte Reziprozität kannst du bei den Zugvögeln beobachten, wenn sie sich am Spätsommerhimmel formieren, um gen Süden zu fliegen: Der stärkste Vogel, der mit der meisten Kraft, fliegt an der Spitze. Wenn er nicht mehr kann, übernimmt ein anderer und ein anderer und ein anderer… Und weil sie das so konsequent tun, auf die anderen achten und sich selbst gut im Blick haben, kommt der ganze Schwarm sicher und auf dem schnellsten Weg in seinem Winterdomizil an.

 

Grund 4️⃣: Beziehungen sind unterschiedlich - setze auf die guten

Jede und jeder von uns hat Persönlichkeit. Und daher ist es auch gar nicht weiter verwunderlich, dass Menschen uns unterschiedlich guttun. Mal passt es einfach wie Faust auf Auge, Deckel auf Topf und mal nicht. Das ist völlig normal. 

Wenn es mal nicht passt, dann solltest du dich zuerst einmal nicht ärgern, sondern einfach wertfrei anerkennen: „Aha, spannend, das ist mal wieder eine Person, wo es nicht funken will!“ Und dann? 

Dann räumst du dein Beziehungskonto auf. Mach Frühjahrsputz und entledige dich von Menschen, die dir nicht guttun: den Pessimisten, den Nörglerinnen oder denen, die dir deinen Erfolg nicht gönnen.

Und konzentriere dich auf die Menschen, die dir guttun: deine Vorbilder, Mentoren, all diejenigen, die dich wirklich sehen und an dich glauben. Die anderen brauchst du nicht wirklich. Die stiften nur Ärger und tun dir nicht gut!

 

Apropos Frühjahrsputz: Schau doch mal die Kontaktliste in deinem Handy an und spüre die „Kartei-Leichen“ auf. Brauchst du die wirklich noch? Nein? Dann: delete!

 

Wenn du dir klarmachen möchtest, wie es gerade um deine Beziehungen steht, kann die Beziehungs-Netz 🕸 Übung eine gute Hilfe für dich sein:

  • Visualisiere auf einem DIN A4 Blatt ein Spinnennetz und teile es in 3 gleich große Bereiche auf.
  • Du möchtest eine visuelle Vorlage für diese Übung? Kein Problem! Schreib mir einfach, und ich schicke dir das von mir designte Beziehungs-Netz zu!
  • Schreibe in die Bereiche die folgenden Fragen:
    • Wer stärkt mich?
    • Wer schwächt mich?
    • Neue Kontakte, die ich mir wünsche
  • Und jetzt befülle alle 3 Bereiche mit Namen.

So erkennst du ganz schnell, was netzwerktechnisch gut läuft, worauf du verzichten kannst und wohin du dich entwickeln möchtest.

Worauf wartest du: Leg los!

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Grund 5️⃣: Unterschiede bringen dich weiter

Gegensätze ziehen sich an. So heißt es oft. Weshalb ich das gerade jetzt erwähne, wo wir bei den Menschen sind, also dem Kernstück des Netzwerkens? 

Ganz einfach: Persönliche Gegensätze bringen dir besonders viel Weiterentwicklung!  Das heißt: Die Personen, die mir am unähnlichsten sind, bringen dir den größten persönlichen Lerneffekt und umgekehrt. Je unterschiedlicher wir sind, desto besser also.

Na, kommt dir da schon jemand in den Sinn, von dem du besonders viel lernen darfst und möchtest? 

 

Grund 6️⃣: Netzwerken kommt und geht in Phasen

Das ist wie bei allem anderen auch so: Mal hast du Momente, da braucht es viel Netzwerk und mal braucht es wenig davon.

Das anzuerkennen ist eine große Hilfe. Weil du dich dann nämlich nicht schlecht fühlst, wenn du das Netzwerken mal in den Hintergrund schiebst. Vor allen Dingen solltest du dich dann nicht zwingen dranzubleiben. Denn das garantiere ich dir jetzt schon: Es geht so oder so in die Hose!

Achte also zuallererst auf deine innere Stimme. Was brauchst du gerade: Nähe oder Distanz? Bleibe ganz bei dir und deinem Bedürfnis und erzwinge vor allem nichts. Dann wird es gut. Sicher!

 

Grund 7️⃣: Netzwerken hält dich gesund

Gute soziale Kontakte haben eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Sie halten uns gesund, energiegeladen, belastbar, positiv.

Pflegst du also dein Netzwerk, dann pflegst du gleichzeitig deine Gesundheit, und zwar gleich doppelt: psychisch und physisch. Ist das nicht toll?

Zwei Fliegen mit einer Klappe - das lohnt sich!

 

Grund 8️⃣: Netzwerken geht auch auf Distanz

Vielleicht möchtest du jetzt sagen: „Alles schön und gut. Nur jetzt, in Nach-Pandemie-Zeiten kann ich ja gar nicht wirklich mein Netzwerk pflegen. Die Menschen haben sich ja alle zurückgezogen!“

Ich bin der festen Überzeugung und habe es selbst erlebt: Netzwerk bewirkt immer Gutes – auch und gerade in Zeiten, wo wir auf Distanz gehen müssen. 

Ich durfte in diesem und im letzten Jahr so viele spannende Menschen kennenlernen. Ich habe mich mit ihnen virtuell ausgetauscht und mit ihnen gearbeitet. Im wahren Leben getroffen habe die wenigsten. Und vielleicht hätten wir uns in „normalen“ Zeiten auch nie getroffen. Und dennoch sind wir uns „nah“ gekommen.

Vielleicht wagst du ja mal einen Versuch ins digitale Netzwerken, ganz zaghaft? Ich habe da auch gleich einen Vorschlag für dich: Komm einfach beim nächsten Mal zu Inspiration 15hoch3 und probiere virtuelles Miteinander aus. Dein Invest: 15 Minuten deiner Zeit. Ich denke, das ist überschaubar! Und: es lohnt sich.

Trag dich gleich hier ein, und du bekommst vor jedem Termin eine Erinnerung!

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Grund 9️⃣: Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Hintergründe und Theorie zum Netzwerken sind wichtig. Schön und gut. Der letzte Grund, den ich dir mitgebracht habe, ist ein ganz aktiver: Fang an, es wirklich zu tun, das Netzwerken. Ansonsten bleibt es eine leere Hülle!

Reserviere dir Zeit dafür. Regelmäßig. Schau einfach mal, welcher Typ du bist: vielleicht 20 Minuten vor Arbeitsbeginn oder einmal in der Woche einen festen Blocker im Terminkalender oder ganz anders. Wichtig ist nur: Der Rhythmus sollte zu dir passen.

Und dann: Leg los und mach deine Erfahrungen! Lerne dich als Netzwerker*in ganz neu kennen und erkenne, wo deine Vorlieben sind.

Ach ja, und genieße die Erfolge, die du damit erzielst, denn das wirst du tun! Und ganz nebenbei wirst du erkennen: Netzwerken macht dein Leben leichter.

 

Grund 🔟: Hab ein Auge drauf

Beim Schreiben von Grund 9 klopft doch tatsächlich noch ein (wirklich) letzter Grund an die Tür. Und den will ich dir nicht vorenthalten: Netzwerken hat Suchtpotenzial - gerade jetzt, wo digital so viel möglich ist über die sozialen Medien.

Achte also darauf, dass du nicht in eine Parallelwelt abdriftest.

Denn das wahre Leben passiert nach wie vor hier, in echt, vor deiner Haustür. Und auch da kannst du Netzwerken - das weißt du ja jetzt!


Ich denke, du stimmst mir zu: es sprechen viele Gründe dafür, dass du raus aus der gefühlten Isolation kommst und rein ins Netzwerken gehst. Zeige echtes Interesse für andere, inspiriere sie und lass dich inspirieren. So schaffst du viele Dinge, die du alleine so nicht hinbekommen würdest.


Und wenn du noch Fragen hast oder nicht weißt, wo du starten sollst: Schreib mich an oder buche gleich einen Termin bei mir, und wir reden drüber!

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