Manchmal stehst du plötzlich und unerwartet vor einer neuen Situation.  Dann solltest du ganz bewusst in Lösungen denken. Denn Lösungsorientierung holt dich raus aus der Passivität und unterstützt dich dabei, Dinge anzugehen und aktiv zu werden. Sie ist es, die dich ins Tun bringt.

Denke in Lösungen und nutze einfache Tools – das ist der erfolgversprechende Weg durch Veränderung.


Weshalb du dazu deine Ressourcen und Potenziale nutzen solltest und die Defizit-Brille am besten gleich in der Schublade lässt, erfährst du hier.

 

Nimm die Potenziale in den Blick… und lass die Defizite links liegen

Wenn sich Dinge in unserem Leben verändern, richten wir den Blick meist auf all das Herausfordernde, das diese Veränderung in unser Leben bringt. Schnell schauen wir dann mit der Defizit-Brille auf alles, was vermeintlich fehlt, um gut mit der neuen Situation umzugehen. Das lähmt und raubt uns Energie. Wie eine volle Waagschale wiegt das alles dann schwer.

Passiert dir das auch manchmal? Da bist du nicht alleine. Ein neuer Fokus kann dir helfen.

Denn: Es gibt noch eine zweite Waagschale. Darin verbergen sich unsere Potenziale und Ressourcen, um mit der Situation umzugehen. Und mögliche Lösungen und Ideen, wer aus unserem Netzwerk helfen kann. In dieser Waagschale stecken Kraft und Antrieb. Sie schafft ein echtes Gegengewicht, das dich vorwärts und ins Tun kommen lässt. Weil mit ihr Lösungsmöglichkeiten sichtbar werden.

 

Sei dir deiner Entscheidungs-Macht bewusst und nutze sie

Eines ist klar: Unsere Energie folgt immer unserer Aufmerksamkeit! Du willst wissen, was ich damit meine? Es ist ganz einfach:

  • Denken wir in Problemen, bekommen die Herausforderungen immer mehr Gewicht, und alles wird noch schwerer und komplizierter.
  • Denken wir in Potenzialen und Lösungsmöglichkeiten, bekommen diese mehr Raum und werden greifbarer. Und wir finden so frische Ideen für den Umgang mit der neuen Situation. Und das verstärkt deine Power.

Entscheide also ganz genau und ganz bewusst, in welche Waagschale du dein Gewicht legst. Denn die Auswirkungen haben Macht – so oder so!

 

Wie du mit Mindmapping deiner Lösung ganz easy auf die Spur kommst 

Die Mindmapping-Technik kennst du vielleicht aus dem Business-Kontext. Dass du sie auch prima in Veränderungs-Situationen einsetzen kannst, um Lösungswegen auf die Spur zu kommen, wusstest du vielleicht noch nicht.

Probier sie einfach mal aus! Du brauchst dazu ein großes Blatt Papier, einen Stift und farbige Marker.

  • Schreibe in die Mitte des Blattes, was dich beschäftigt oder belastet. Du kannst auch einen Wunsch oder ein Ziel nehmen.
  • Notiere nun alle die Ideen, die dir einfallen, um die Situation zu lösen bzw. den Wunsch zu realisieren. Alles ist erlaubt. Je verrückter, desto besser.
  • Nun schau dir nochmal alle Lösungsansätze an. Manche sind vielleicht ganz ok aber doch langweilig. Andere bringen dich vielleicht ins Strahlen und Träumen. Das sind die attraktivsten Ideen, und auf die konzentrierst du dich.
  • Jetzt male dir ganz konkret aus, wie du diese Ideen umsetzt. Es kann gut sein, dass dir dabei noch weitere Ansatzpunkte kommen.
  • Prüfe noch einmal kritisch und optimiere deine Umsetzungsideen.
  • Mit den farbigen Markern hebst du zum Schluss das Wesentliche hervor.

Das wäre geschafft. Sei stolz auf dich!


Und jetzt schaue noch einmal auf dein Lösungs-Kunstwerk und beantworte dir die Frage: Was ist nun anders und besser als vor der Übung?

 

3 Schritte unterstützen dich beim Losgehen

Träumen steht am Anfang. Das wusste schon Walt Disney. Seine Erfolgs-Streifen sind im Grunde nur entstanden, weil er zu Anfang Menschen mutig hat träumen lassen. Das war einzig und alleine ihr Job: Das Unmögliche war auf einmal möglich. Keine Grenzen, kein „Geht nicht“.

Erst danach haben andere realistisch und dann auch kritisch geprüft, ob die Ideen wirklich umsetzbar waren. Hätten sie als erste ihre Arbeit begonnen: Wer weiß, die ein oder andere Idee wäre gar nicht erst aufs Papier gekommen, geschweige denn auf die Leinwände.


Diese Geschichte lässt sich auch auf dich und deine Situation übertragen: wenn du auf dem Lösungsweg gehen möchtest, dann mache nicht den zweiten oder dritten Schritt vor dem ersten!

(1) Beginne deinen Weg mit Träumen. Stell dir in deiner kühnsten Fantasie all das vor, was möglich wäre – wenn es keine Grenzen gibt. Nicht im Kopf und nicht im realen Leben.

(2) Dann starte mit dem konkreten Planen: Welche Teilschritte solltest du einkalkulieren? Gibt es Deadlines?

(3) Prüfe zum Schluss kritisch: hast du an alles gedacht? Gibt es Dinge, die absolut nicht praktikabel sind? Dann justiere nach.


Träumen – Planen – Kritisieren: das sind deine drei Schritte auf dem Lösungsweg. Und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Du möchtest mehr über Mut erfahren und wie du deinen Mut weckst? Dann lies hier weiter.

 

Diese 3 Methoden sorgen dafür, dass du das Wichtigste und Dringendste zuerst angehst.

Kennst du das auch? Manchmal verzetteln wir uns in all unseren Aufgaben. Dann kommt es vor, dass wir vor lauter Aufgaben auf der To-do-Liste rein gar nichts richtig hinbekommen. Und die Liste? Sie wächst und wächst.

So kann es ganz schnell wieder vorbei sein mit unserer Aktivität und dem Willen, Lösungen herbeizuführen.

Die gute Nachricht: es gibt ein paar kleine feine „Helferlein“. Diese drei hier unterstützen dich dabei, ins Tun zu kommen und im Tun zu bleiben:

  • Die 2-Minuten Regel: alles, was du in 2 Minuten erledigen kannst, das tu sofort. „Kurz und schmerzlos“ nenne ich diese Regel. Denn im Nu verschwinden Aufgaben von deiner To-do-Liste. Und sie schwirren nicht mehr unbearbeitet in deinem Kopf rum. In nur  10 Minuten hast du gleich 5 Aufgaben weniger auf deinem Zettel. Eine schöne Aussicht, oder?
  • Die Getting things done – Methode. Wenn du die folgenden Schritte einhältst, bekommst du neue Projekte ganz unkompliziert auf die Schiene:
    – Teilschritte definieren
    – strukturieren (wann, wie, wo?)
    – jeden Tag neu priorisieren
  • Die Pomodoro – Methode: Arbeite 25 Minuten konzentriert an einer Aufgabe, mache dann 5 Minuten Pause. Dann wieder 25 die nächste Aufgabe und wieder 5 Minuten Pause. Nach vier Runden machst du eine lange Pause. Du wirst staunen, wie viel du schaffst, wenn du 25 Minuten konzentriert und ohne Ablenkung an einer Sache arbeitest.


Wenn mal wieder plötzlich und unerwartet eine neue Situation vor deiner Tür steht, weißt du jetzt, was du zu tun hast: Die Ressourcen-Brille aufsetzen, deine Lösungs-Waagschale befüllen, mit einer Mindmap Klarheit gewinnen und mit 3 einfachen Tools deinen Alltag erleichtern.


So kommst du ins Tun!

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