Mutig sein in der heutigen Zeit? Vielleicht den Job an den Nagel hängen und ganz von null anfangen? Die Zelte abreißen und woanders wieder neu aufbauen? Das ist doch total hirnrissig, wirst du jetzt vielleicht sagen.

Was macht dich da so sicher? Ich finde, das Gegenteil ist der Fall. Mut macht vieles möglich.

Gerade jetzt lohnt es sich, mutig zu sein. Gerade jetzt sollten wir neue Dinge anpacken, die wir zuvor immer wieder in einer Schublade versteckt haben. Gerade jetzt: Schublade auf – fertig – los! Du wirst sehen: Dein Mut macht’s möglich.

 

 

Sei mutig wie in Kindertagen

Wenn ich Kindern die Frage stelle: “Wann warst du zum letzten Mal mutig?” Dann schauen sie mich immer mit großen Augen an. Sie verstehen überhaupt nicht, was ich von ihnen will.

Weshalb das so ist, ist eigentlich ganz klar.

Kinder sind jeden Tag aufs Neue mutig. Immerzu probieren sie eine Sache zum ersten Mal aus. Sie überlegen nicht lange. Sie machen einfach. Mit dem tiefen Urvertrauen im Kopf, das es schon gut gehen wird. Und das tut es ja auch meistens auch.

Dass du mutig bist wie ein Kind, das wünsche ich dir. Denn darin liegt eine unschätzbare Kraft, die stärkt und hilft, gut mit Veränderungen umzugehen.

 

 

Mut:
Wo er herkommt, was er ist… und was mit ihm werden kann

Mut ist eine treibende Kraft. War sie übrigens schon immer. Das Wort Mut stammt aus dem Altgermanischen: „muot“ heißt so viel wie Tapferkeit. Und tapfer waren sie, die Ritter des Mittelalters, die sich selbstlos für die Armen und Schwachen eingesetzt haben.

Aber Achtung: Schnell wird bei zu viel des Guten daraus Tollkühnheit und Übermut. Und das hat die Raubritter des Spätmittelalters angetrieben.

Mutigsein bedeutet: etwas Risikobehaftetes tun. Über den eigenen Schatten springen und Unsicherheiten überwinden. Für DIE eine Sache, die uns am Herzen liegt, für die sich der Einsatz lohnt.

Und jetzt zu dem, was Mut vermag: Mut hat Potenzial für Neues, nie dagewesenes. Denn mit Mut beginnen meist große Dinge, die einen echten Unterschied machen. Über die die Menschen reden.

 

 

Dein Mut, du und die anderen.

Mut ist etwas ganz Persönliches. Davon erzählt die Geschichte “mutig, mutig”. Da machen vier Tiere eine Mutprobe. Die Maus schwimmt zum Beispiel einmal quer durch einen Teich, hin und zurück. Der Frosch ist davon allerdings gar nicht beeindruckt. Er macht das schließlich jeden Tag.

Und damit sind wir genau beim entscheidenden Punkt: Mut ist persönlich. Was für dich mutig ist, ist es für andere vielleicht ganz und gar nicht. Egal! Scher dich nicht darum, sondern sei du selbst stolz darauf, dass du es wagst, mutig zu sein.

Was mögen die anderen wohl denken? Ab heute sollte dir das schnuppe sein. Und noch ein Fakt: manchmal denken sie sowieso herzlich wenig!

Mein Tipp ist: Gehe in Kontakt mit dir, und dort bleibe bitte auch.

 

 

Mut und Angst

Stell dir vor, du sitzt in einem Auto. Dann ist Mut dein Gaspedal. Und deine Angst ist die Bremse. Du fährst nur mit beidem gut durch dein Leben. Die Angst gehört dazu, das ist wichtig zu verstehen.

Oder mit den Worten von Mark Twain gesprochen: „Mut ist Widerstand gegen die Angst, Sieg über die Angst, aber nicht Abwesenheit von Angst. “ (Mark Twain)

Wenn Du auf deinem Weg Angst hast, dann werte das ab jetzt als gutes Zeichen. Denn dann ist wirklich Mut im Spiel! Wenn wir Risiken eingehen, kommt Angst. Das ist ganz normal. Und wenn wir sie überwinden, ist der Mut an unserer Seite.

 

 

Mut macht vieles möglich. Und Mut braucht Träume: DEINE Träume!

Das wusste schon Walt Disney. Seine Erfolgs-Streifen sind im Grunde nur entstanden, weil er zu Anfang Menschen mutig hat träumen lassen. Das war einzig und allein ihr Job: Das Unmögliche war auf einmal möglich. Keine Grenzen, kein “Geht nicht”.

Erst danach haben andere realistisch und dann auch kritisch geprüft, ob die Ideen wirklich umsetzbar waren. Hätten sie als erste ihre Arbeit begonnen: Wer weiß, die ein oder andere Idee wäre gar nicht erst aufs Papier gekommen, geschweige denn auf die Leinwände.

Träume also, und dann geh deinen Weg mit Mut. Mut macht vieles möglich.

 

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Was uns manchmal hindert…

Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär…. Was hindert uns eigentlich, mutig zu sein?

Um ehrlich zu sein sind wir es meistens selbst, die wir uns am meisten im Weg stehen. Wir und unsere Gedanken!

Oft ist es ja so, dass wir eigentlich gerne mutig wären, wenn dies oder jenes erledigt ist, sich an dieser oder jener Situation etwas ändert oder oder oder…. Vielleicht kennst du solche Gedanken.

Fakt ist: Das Wörtchen „wenn“ hindert uns am Losgehen. Und, Hand auf Herz, manchmal ist uns das vielleicht sogar ganz recht.

Was wäre, wenn das Wörtchen „wenn“ gar nicht da wäre? Vielleicht ist es ja nur in deinem Kopf? Horche einmal in dich hinein.

 

 

Was es wirklich braucht, um mutig zu sein:
Meine 7 Tipps für dich, mit denen du jetzt sofort loslegen kannst!

  1. Nimm dein Ziel in den Blick. Denn Mut ohne Ziel geht ins Leere.
  2. Suche dir Unterstützer, Menschen, die dir guttun und die an dich glauben.
  3. Sei optimistisch und hab Vertrauen.
  4. Lerne aus deinen Erfahrungen: wann und wo warst du schon mutig? Was hat da gut funktioniert?
  5. Richte dich aus: Nimm ganz bewusst den Gewinn ins Visier und nicht das, was schiefgehen könnte!
  6. Glaube an dich und sieh deine Fähigkeiten und Stärken.
  7. Blicke ab und an zurück und honoriere den Fortschritt.

 

Krisenzeiten wie diese machen uns deutlich, wo etwas in Schieflage geraten ist und wo es eine neue Richtung braucht. Lass sie raus, deine Mut-Projekte. Du hast nichts zu verlieren. Ergreife die Initiative – wage Neues – geh los! Denke daran: Mut macht vieles möglich. Und „Am Mut hängt der Erfolg.“ (Theodor Fontane)

  • Einfach mal träumen. Weil wir das viel zu selten tun.
  • Einfach mal gegen den Strom. Weil du es dir wert bist.
  • Einfach mal machen. Könnte ja gut werden.

 

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Ich bin Heike Löwensen von Wandelpfade. Ich unterstütze Führungskräfte dabei, Wandel-JA-Sager zu werden, damit sie gemeinsam mit Ihrem Team Schritt für Schritt leicht und erfolgreich durch den Wandel gehen. www.wandelpfade.de